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    200

    m Höhe

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    50

    Windkraftanlagen

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    500

    m Abstand zum Dorf

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    560

      ha Windfarm

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    180

      Grad Sicht verbaut

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    P!

Artenschutz durchkreuzt das Konzept Wind

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Amtsblatt Landkreis Meißen 3. März 2017

 

Ergebnis: Weniger Windparks rund um Großenhain / Landkreis und Bürgerinitiative haben daran einen Anteil

Im Landkreis Meißen sollen nach aktuellen Informationen weit weniger Windparks entstehen als zunächst geplant. Zur Geschichte: Das erste Konzept zur Windenergienutzung als Teil des Regionalplanes wurde 2009 vorn Freistaat nicht genehmigt. Federführend war und ist im kommunalen Bereich der Regionale Planungsverband Oberes Elbtal / Osterzgebirge, der die Interessen der Landkreise Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie der Landeshauptstadt Dresden vertritt. Er war aufgefordert, die Planung zu modifizieren. Vor dem Hintergrund der Energiewende wurde der Verband im Landesentwicklungsplan 2013 zudem verpflichtet, auch die weiteren Planungen zur Windenergie vorzunehmen. Mehrere Bürgerinitiativen, vor allem rund um Großenhain protestierten vehement gegen den Bau der Windparks. Die geänderten Pläne sind auch ihr Erfolg, aber nicht ausschließlich. Wir sprachen mit der Geschäftsstellenleiterin des Planungsverbandes Dr. Heidemarie Russig über Hintergründe, Neuplanung und die Verteilung der Windenergieanlagen.

 

  Dr. Heidemarie Russig (Mitte) im Gespräch mit der Großenhainer Bürgerinitiative. Foto: K. Thöns

 

Im aktuellen Planentwurf sind in beiden Landkreisen insgesamt 14 Windparks gestrichen worden, davon sieben im Landkreis Meißen. Was sind die Ursachen für diese Entscheidung?

Die Planungen sind langwierig und kompliziert. Ein erster Schritt besteht darin, zunächst die Gebiete auszusondern, in denen der Bau von Windenergieanlagen schlichtweg nicht stattfinden kann bzw. nicht soll. Die dafür vorgeschriebenen Kriterien gelten flächendeckend für die gesamte Planungsreion. Im Ergebnis entstehen "Windpotenzialflächen", für die eine nächste Prüfung mit weiteren, auch entgegenstehenden, Belangen vorgeschrieben ist. Und es erfolgt eine Einzelfallabwägung. Der Begriff Streichung von Windparks trifft die Sache nicht, da im ersten Planungsschritt noch keine endgültigen Flächen im Mittelpunkt standen. Vielmehr handelte es sich um "Windpotenzialflächen", für die die Einzelfallprüfung noch ausstand. Dies ist nun seit August 2016 geschehen. Vor allem wurde eine artenschutzfachliche Prüfung aller Windpotenzialflächen durchgeführt. Wichtig war uns auch, keine oder nur wenige neue Flächen für diese Nutzung bereitstellen zu müssen. Aus diesem Grunde haben wir kleinere Flächen aussortiert. So kam es zu dem aktuellen Entwurf, wobei es uns gelungen ist, den Landkreis Meißen gegenüber dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge nicht über Gebühr zu belasten. Wichtig ist der Hinweis, dass die noch im Rennen befindlichen 15 Flächen in beiden Landkreisen(im Landkreis Meißen 8) immer noch nicht endgültig sind. Im austehenden öffentlichen Anhörungsverfahren zum Regionalplanentwurf können weitere Belange benannt werden, vor deren Hintergrund das bisherige Planungs- und Abwägungsergebnis noch einmal kritisch zu hinterfragen ist. Das heißt, dass die Planung durchaus noch einmal geändert werden muss.

Das neue Landleben im Windschatten

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Amtsblatt Landkreis Meißen 3. März 2017

 

Informationsveranstaltung zum Thema Windenergienutzung und Gesundheit / Sind Schallemissionen gefährlich?

 

Die Kritik an immer mehr Windenergieanlagen als Folge der Energiewende ist landauf landab nicht zu überhören. Etwa 27.000 Windräder gibt es derzeit in Deutschland, 70.000 sind das Ziel. Inzwischen haben sich viele Bürgerinitiativen gegründet, die den Bau weiterer Anlagen zumindest vor ihrer Haustür verhindern wollen. Die Energiewende ist eindeutig Option der Bundespolitik, Planung und Realisierung teilweise Aufgabe der Kommunen. Allerdings kommen die Vorgaben, wie viel Strom aus erneuerbarer Energie erzeugt werden muss, von den Ländern. Kurz: Es sitzen alle in einem Boot, einschließlich der Kunden, denn keiner möchte auf Strom aus der Steckdose verzichten. Ein besonders heftiger Kritikpunkt ist die Schallemission, die nach Aussage der Mediziner nicht ohne Risiken und Nebenwirkungen ist. Kopfschmerzen, Depressionen, Kreislastbeschwerden, Schwindel, Herzrasen, Ohrgeräusche sind nur einige von vielen Symptomen.

 

 

Nicht hörbar und doch gefährlich!

Der Regionale Planungsverband Oberes Elbtal/Osterzgebirge mit den Landkreisen Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge so wie der Landeshauptstadt Dresden und die Sächsische Energieanlagenagentur GmbH (sanea) hatten Ende Januar zu einer Informationsveranstaltung "Windenergienutzung und Gesundheit" nach Dresden eingeladen. Die Referenten - allesamt Wissenschaftler - kamen vom Bund, von Landesbehörden sowie Universitäten in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt. Der praktisch-medizinische Teil wurde von einem Hausarzt aus Niedersachsen vorgestellt.

Windparks plötzlich vom Tisch

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© Symbolfoto: dpa

 

Die Bürgerinitiativen könnten vor einem Sieg stehen – gegen die Windkraftlobby.

19.01.2017 Von Birgit Ulbricht

 

 

Stroga/Rödern. 

Am 25. Januar 16 Uhr tagt im Dresdner Rathaus der Planungsverband Oberes Elbtal/Osterzgebirge. Wichtigstes Thema: die künftigen Windparks. Offenbar stehen nun nach einem langen Beteiligungsverfahren die Tabuzonen für Windkraft fest. Demnach wurden letztendlich nach Prüfung des Artenschutzes 21 mögliche Windparkflächen weiter untersucht. 

In der Großenhainer Region ist laut einer aktuellen Präsentation des Verbandes nur Thiendorf drin – auch deren Bestand ist nicht sicher, da es noch erhebliche Einwände der Behörden gibt. Die geplanten Windparks in Stroga/Strauch, Rödern, Großdobritz und Skassa sind laut dieser Präsentation des Verbandes herausgefallen.

Schon mit den verbliebenen 21 Windparks könnte der regionale Mindestenergieertrag dennoch erheblich überschritten werden, so dass sich die Möglichkeit ergibt, den bisherigen 600-Meter-Abstand zur Wohnbebauung auf 750 Meter zu erhöhen sowie weitere Einzelfallprüfungen vorzunehmen. Die erfolgte unter dem Aspekt „Landschaftsbild“. Im Ergebnis schlägt der Verband 15 Flächen von ursprünglich 29  Gebieten als Windpark vor.

 

Quelle: SZ  Mittwoch 19.01.17

 

 

Energiewende im postfaktischen Zeitalter

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Ein Beitrag eines Mitstreiters der Bürgerinitiative Rödern. Durchaus lesenswert.

Pünktlich im Dezember wird von Leuten die es wissen müssen, der Begriff des Jahres gekürt. Für das Jahr 2016 lautete er – Postfaktisch! Er beschreibt die Negation der Sachargumente zugunsten einer irrationalen vom Bauchgefühl geleiteten Entscheidung. Die Energiewende ist ein besonders vertracktes Beispiel des postfaktischen. Infolge eines Erdbebens und eines Tsunamis flog ein japanisches Kernkraftwerk in die Luft. Als Reaktion darauf, wurden in Deutschland einer erdbebenfreien und tsunamifreien Zone, die sichersten Kernkraftwerke der Welt sofort vom Netz genommen. Warum? Man fürchtete im Kanzleramt keine Naturkatastrophe, sondern eine Katastrophe politischer Art. Rundfunk und Fernsehen malten bereits täglich ein Bild des Grauens, frei nach dem Motto. Fukushima demnächst auch in Ihrem Wohnzimmer! Die eilig ausgerufene Energiewende verhinderte gerade noch rechtzeitig einen politischen Roll over der Grünen bundesweit und sicherte den Machterhalt der CDU. Seinen Segen zu dem Projekt gab ein bis dahin unbekannter Ethikrat von Geistesschaffenden und Geistlichen und kein Fachgremium – ganz praktisch postfaktisch. Die Fachleute hätten Frau Merkel wahrscheinlich zu bedenken gegeben, dass die Sonne in Deutschland nur ca. 1000 Stunden scheint und der Wind an Land nur ungefähr 2000 Stunden weht. Das Jahr aber 8700 Stunden lang ist. Sie hätten Ihr mitgeteilt, dass es in näherer Zukunft keine preiswerten Großspeichermedien geben würde und Stromtrassen fehlen. Fakten können nerven! Obwohl man mittlerweile den Begriff Dunkelflaute kennt, tut man doch weiterhin so als sei alles in Butter. Die Politiker schreiben dann immer von kleinen Lücken, wenn der Wind mal nicht weht und die Sonne mal nicht scheint. Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dieser Zustand macht den größten Teil des Jahres aus. So sind die Fakten! Das kann man als Politiker wissen wenn man will, auch mit fensterlosem Büro. Es bedeutet natürlich auch, egal wieviel Windmühlen und Solarpaneele wir aufstellen, Ihre Leistung wird ohne Speicher immer nur in diesem Kleinen beschriebenen Zeitfenster abgerufen werden können ,wenn besagte Energiequellen mal zur Verfügung stehen. Der Rest geht an die Nachbarn. Im besten Fall kostenlos.

Wer den Bürgern weismachen will, man könne ganz Deutschland das gesamte Jahr mit erneuerbarem Strom versorgen ist vorsichtig ausgedrückt - megapostfaktisch.
Die von der Regierung verkündeten, ständig steigenden Anteile von erneuerbarem Strom an der Jahresgesamtstrommenge ( derzeit 30%) sind ein simpler Rechentrick, die Wirklichkeit zurechtzubiegen. Also neudeutsch ausgedrückt Fake News. Aber es kommt noch besser. Nachzulesen im Klimaplan 2050 der Bundesregierung. In absehbarer Zeit sollen auch der Verkehr und die Gebäudeheizung komplett auf Strom umgestellt werden. Selbstredend auf Strom aus erneuerbaren Energien! Wenn es dann früh morgens dunkel und windstill ist, dürfen wir alle im Bett liegen bleiben. Beim jetzigen Stand der Energiewende herrscht bereits absoluter Flächennotstand, um Windräder aufzustellen. Schon jetzt wird das Tafelsilber der Deutschen, Ihre Wälder und Naturschutzgebiete angegriffen und verfrühstückt. Gleichzeitig wird das Ziel von Waldmehrung, Walderhaltung und Naturschutz verkündet, also das genaue Gegenteil. Wer sich mit den Klimapapieren der Bundesregierung beschäftigt kommt zu dem Schluss, Frau Merkel hat mindestens ein zweites, besser noch ein drittes Deutschland in einer Schublade Ihres Schreibtisches in Reserve liegen, wo dann alle diese Maßnahmen stattfinden sollen. Ähnlich gelagert ist die Idee der CO2 Rückholung aus der Atmosphäre mittels internationaler Aufforstungsprojekte. Diese sollen mindestens die Größe des gesamten indischen Subkontinents ausmachen. Realpolitik oder Realsatire? Aber wer liest schon den Klimaplan 2050 oder die

Unterlagen der Klimakonferenzen, wenn einem die Politiker versprechen - alles wird gut? Wer nimmt sich heutzutage die Zeit, auch komplexere Politik mitzudenken und zu hinterfragen? Bisher hatte der Bürger dies an die Medien delegiert. Bis er merkte, dass diese eben mittlerweile auch oft genug Partei ergriffen. Die öffentliche Diskussion zum Begriff „ Postfaktisch“ ist an selbstgerechter Heuchelei nicht mehr zu überbieten und funktioniert nach dem Motto: Haltet den Dieb! Es gilt eben nach wie vor in der Beurteilung von politischen Vorgängen „Wissen ist Macht“. Dann erkennt man die Lüge! Fakt!

 

Quelle: Facebook, Raif Zimmermann

 

 

Es kippen mehr Windräder um

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Peter Seifert aus Großenhain schreibt zum Artikel „Alle ein bis zwei Jahre stürzt ein Windrad um“, folgendes:

Diese Aussage wurde leider schon gestern widerlegt. Ein weiteres Windrad ist bei Neu Wulmsdorfurngefallen. Neben dem angesprochenen Leisniger Windrad voSsm 27. Dezember 2016 waren auch am 12. Dezember 2016 bei Grischow und am 9. November 2016 bei Möhnesee Windanlagen einfach umgekippt. Das sind in zwei Monaten schon vier-Stück! Jede Airline müsste bei solch einer Unfallquote am Boden bleiben. Auch die Aussage, dass das Bürgerwindrad 2500 Haushalte mit Strom versorgen könne, ist nicht ganz korrekt. Richtig ist, dass die Jahresproduktjon an Strom dem Jahresbedarf von 2500 Haushalten entspricht. Da dieses Windrad pro Stunde 3050 kW/h erzeugen kann (in etwa der Jahresverbrauch eines Haushaltes). hat es an 2500 Stunden im Jahr Strom geliefert. Das sind circa 100 Tage im Jahr. Was ist mit den restlichen 265 Tagen? Zusätzliche Windräder sind nicht die Lösung, sie haben bei Flaute auch keinen Wind.

Leserbriefe sind immer eine persönliche Meinungsäußerung der Schreiber. Genannte Fakten müssen aber den Tatsachen entsprechen. Ihre Meinung senden Sie bitte an die Sächsische Zeitung, Bahnhofstraße 18, 01445 Radebeul, E-Mail: szradebeuladdv-mediengruppede. Fax: 0351
837475655. Wir behalten uns das Recht zu sinnvrahrender Kürzung vor.

Quelle: Sächsische Zeitung. Freitag, 06. Januar 2017

 

 

 

Vierter Windrad-Unfall in vier Wochen

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"...Masten umgeknickt, Rotor gebrochenExperten untersuchen Windradunfälle Innerhalb weniger Wochen stürzen vier bis zu 100 Meter hohe Windräder um oder verlieren Rotorblätter..."

"..Nach mehreren Fällen von umgestürzten Windrädern suchen Gutachter nach den Ursachen..."

 

Vollständigen Artikel lesen bei

n-tv.de: Masten umgeknickt, Rotor gebrochen Experten untersuchen Windradunfälle

Quelle: n-tv.de, Donnstag, 05. Januar 2017

 

 

 

Dritter Unfall in drei Wochen - Windrad bei Hamburg stürzt um

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"...Das Windrad in Neu Wulmstorf ist schon das dritte, das in den letzten Wochen umgeknickt ist. Mitte Dezember war eine Anlage bei Grischow in Mecklenburg-Vorpommern umgestürzt. Dort war vermutlich ein defektes Bauteil Ursache für den Umsturz. Ende Dezember knickte noch ein Windrad im sächsischen Windpark Sitten bei Leisnig um. In diesem Fall ist die Unglücksursache noch unklar."

Vollständigen Artikel lesen bei

n-tv.de: Dritter Unfall in drei Wochen Windrad bei Hamburg stürzt um

Quelle: n-tv.de, Dienstag, 03. Januar 2017

 

 

Windige Versprechen

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Zum Riesaer Artikel in der SZ „Bürgerwindrad knackt die Million“ vom 23. Dezember schreibt Steffen Noack aus Großenhain: 

Was der Zeitungsartikel verschweigt, die Energiegenossenschaft Neue Energien Ostsachsen eG (Egneos) scheint Geldprobleme zu haben, die gesamte Finanzierung droht kolossal zu scheitern. So kann man in der Projektbeschreibung vom 16. Dezember Folgendes nachlesen: 

„Die Energiegenossenschaft Neue Energien Ostsachsen eG plant, über Bürgerbeteiligung Kapital in Höhe von 2.550.000 Euro (entspricht 5100 Bausteinen) aufzubringen und somit eine Eigenfinanzierungsquote von 50 Prozent zu erreichen. Mit jedem Baustein wird die Zwischenfinanzierung (bis 12/2016) sofort getilgt“. 

Da fehlen ja nur noch circa 1,5 Millionen Euro, deshalb die Verlängerung bis 31. Juli 2016 (statt 30. November). Diese Schlappe will nun Egneos über die Zeitung als Erfolg verkaufen. 

Auch sollten Anleger bedenken, dass ihre Anteile als nachrangige Darlehen der Genossenschaft sind, und im Falle einer eventuellen Genossenschaftsinsolvenz dieses Darlehen hinter den Forderungen anderer Gläubiger zurücksteht. 

Weiterhin stand im Zeitungsartikel vom 23. Dezember: „Das Bürgerwindrad ist Sachsens erste genossenschaftlich betriebene Windkraftanlage. Sie soll bis zu 2500 Haushalte mit Strom versorgen können.“ 

Das ist nur rein rechnerisch und typisch grüne Propaganda, die uns hier verkauft werden soll. In Deutschland gibt es kein einziges Windrad, das einen einzigen Haushalt bedarfsgerecht, das heißt 24 Stunden täglich und 365 Tage im Jahr, mit Strom versorgen kann. Hier wollen nur einige der Windkraftlobby das schnelle und große Geschäft machen, während die Bevölkerung durch die ständig steigende EEG-Umlage kräftig zur Kasse gebeten wird. 

Um die Ziele der sogenannten Energiewende zu erreichen, müsste in ganz Deutschland längs und quer aller fünf Kilometer ein Windpark mit zehn Windrädern stehen, was ja schon infrastrukturbedingt nicht möglich ist, und es müsste rund um die Uhr Wind wehen. 

Daran sieht ein Laie schon, wie unsinnig die ganze Energiewende ist! 

Leserbriefe sind immer eine persönliche Meinungsäußerung der Schreiber. Genannte Fakten müssen aber den Tatsachen entsprechen. Ihre Meinung senden Sie bitte an die Sächsische Zeitung, Bahnhofstraße 18, 01445 Radebeul, E-Mail: szradebeuladdv-mediengruppede. Fax: 0351
837475655. Wir behalten uns das Recht zu sinnvrahrender Kürzung vor.

Quelle: Sächsische Zeitung. Montag, 02. Januar 2017

 

 

 

Experte hält Angst vor Windrädern für unbegründet

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Nachdem sich am Mittwoch Servicetechniker und ein Gutachter die abgeknickte Windkraftanlage in Sitten angeschaut haben, ist an der Unglücksstelle am Donnerstag augenscheinlich noch nichts passiert. © André Braun

 

Die umgeknickte Windmühle in Sitten beschäftigt die Menschen. Manche haben nun ein mulmiges Gefühl. Das muss nicht sein. 

29.12.2016 Von Heike Heisig 

 

 

Leisnig/Sitten. 

Rund 900 Windkraftanlagen rotieren in Sachsen, an gerade mal einer Handvoll hat es bisher Probleme gegeben. Zuletzt am Dienstag in Sitten. Da ist eine 65 Meter hohe Anlage nach einem Rotorschaden im Fußbereich abgeknickt. Die Fotos von der Unglücksstelle haben einige Betrachter sprachlos gemacht. Im sozialen Netzwerk reagierten Nutzer besorgt. Immerhin stünden Anlagen nicht nur in der „Pampa“, sondern auch in Autobahnnähe.

„Alle ein bis zwei Jahre stürzt ein Windrad um“ ??????

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Neos Wind 1 – so hat die Dresdner Energiegenossenschaft Egneos ihr Windrad im Windpark Streumen-Glaubitz getauft. Die rund 200 Meter hohe Anlage liefert Strom, dessen Verkauf Geld in die Kasse der Genossenschaft spült. © Sebastian Schultz

 

Die SZ hat mit dem Betreiber des Streumener Bürgerwindrades über Sturmschäden, tote Tiere und Millionenpläne gesprochen.

03.01.2017

 

Wülknitz. 

Ende 2015 ist im Windpark Streumen-Glaubitz Sachsens erstes Windrad ans Netz gegangen, das von einer Genossenschaft betrieben wird. Inzwischen ist mit 2016 das erste komplette Windjahr für die Anlage vorbei. Zeit, mit Vorstandsmitglied Jan Stoye von der Betreibergenossenschaft Egneos aus Dresden Bilanz zu ziehen.

Herr Stoye, vor einer Woche ist nahe Leisnig ein Windrad wegen Sturmböen umgekracht. Besteht die Gefahr beim Streumener Bürgerwindrad auch?

Grundsätzlich ja, aber von den 26 000 Windrädern in Deutschland fällt nur alle ein bis zwei Jahre eins um. Im Fall von Leisnig handelt es sich auch um ein altes Windrad. Unseres ist aus einer neueren technischen Generation, die sich zum Beispiel selbst aus Sturmböen herausdreht.

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